Albatros – Was ist das für ein Tier, das uns den Namen geliehen hat?
Der Vogel mit der längsten Flügelspannweite ist der Albatros. Wenn er seine Flügel ausspannt, können diese über 3,5 m lang sein.
Da er durch die Bewegung seiner riesigen Flügel schnell müde wird, ist er darauf angewiesen im Wind zu gleiten. Fällt die Windgeschwindigkeit unter 12 km/h kann der Albatros nicht mehr abheben und muss auf dem Land oder im Wasser verbleiben. Hingegen kann er selbst in Stürmen noch hervorragend manövrieren.
Es kommt allerdings vor, dass Albatrosse durch Stürme auf die Nordhalbkugel verschlagen werden. Da sie ohne Wind nicht flugfähig sind, können sie anschließend die windstillen Gebiete im Bereich des Äquators nicht mehr überqueren und verbleiben so oft mehrere Jahre auf der "falschen" Halbkugel.
Er ist ein sehr guter Flieger, hat jedoch große Problem mit Start und
Landung. Erst nach einem langen Startlauf hebt das große Tier
ab und bei der langen Gleitlandung kann er sich aufgrund zu
hoher Geschwindigkeit leicht überschlagen.
Albatrosse sind sehr langlebige Vögel. Die großen
Arten brüten erst im Alter von zehn bis elf Jahren
das erste Mal. Das höchste bisher festgestellt
Alter betrug 58 Jahre bei einem Königalbatros.